STRATEGIE

WARUM IN KOLUMBIEN INVESTIEREN?

  • Politische Stabilität
  • Strategische geographische Lage und Infrastruktur
  • Starke und wachsende Wirtschaft
  • Leichte Geschäftsabwicklung & niedrige Barrieren für FDI
  • Starke internationale Handelsplattform
  • Wichtige Humanressourcen
  • Angreifende Immobilienbranche
  • COVID-19 Auswirkungen

Kolumbiens Staatform ist seit ihrer Gründung im 19. Jahrhundert eine präsidiale, repräsentative Demokratie, ähnlich der US-amerikanischen Demokratie. Das Internationale Institut für Managemententwicklung (IMD) stuft Kolumbien in Bezug auf die persönliche Sicherheit und den angemessenen Schutz des Privateigentums als das zweitsicherste lateinamerikanische Land ein.

In den 1990er Jahren war Kolumbien durch eine prekäre Integration in die Weltwirtschaft gekennzeichnet. Seit den 2000er Jahren ist eine starke Öffnungseiner Handelspolitik sowie eine Zunahme und eine Diversifikation ausländischer Investitionen sowie deren Schutz zu beobachten.

Bei allen bestehenden Herausforderungen in der Umsetzung hat die Unterzeichnung des Friedensabkommens mit den FARC im Jahr 2016 spürbar zur weiteren politischen Stabilität des Landes beigetragen.

Kolumbien profitiert von einer strategisch günstigen geographischen Lage mit Zugang zu Karibik und Pazifik, die es mit den verschiedenen Märkten in der Region und mit Südostasien verbindet. Es liegt in der Mitte von fünf Zeitzonen und ist innerhalb von 6 Flugstunden von Miami, New York, Mexiko-Stadt, Buenos Aires und Santiago de Chile erreichbar. Darüber hinaus verfügt Kolumbien über eine moderne Hafen- und Flughafeninfrastruktur, die den Handel erleichtert. Sie umfasst 11 Flughäfen, darunter den internationalen Flughafen El Dorado, acht Tiefwasserhäfen zum Pazifik und Atlantik und Zugang zu etwa 700 Häfen in aller Welt über 4.500 Seefracht-Exportrouten (ProColombia, 2020).

In den letzten Jahren hat die Regierung mehrere große Infrastrukturprogramme mit Schwerpunkten auf Straßen, Flughäfen, Eisenbah, Flüsse und Kanäle gestartet. Das jüngste war das Programm „4G“, das 2014 ins Leben gerufen wurde. Es stellt die größte Investitionsinitiative in der Geschichte des Landes dar und umfasst29 Projekte zum Bau oder zur Renovierung von 5.000 km Straßen, 775 Brücken und 41 Tunneln mit einem Kostenaufwand von rund 13 Mrd. USD (The Financial Times, 2020). Das Programm ist zu etwa 40 % fertig gestellt und wird voraussichtlich 2024 abgeschlossen sein. Über die Hälfte der Projekte wird aus dem Ausland finanziert, unter anderem von Gruppen wie der der spanischen Grupo Ortzi, der britischen John Laing Gruppe und der China Harbour Engineering Company.

Die kolumbianische Regierung entwirft derzeit das 5G-Programm, das Investitionsausgaben in Höhe von 5 Milliarden Dollar in Straßen-, Schienen- und Flussprojekten umfasst, darunter die Schiffbarmachung des Rio Magdalena, die Renovierung des das gesamte Land durchziehneden Canal del Dique, die Modernisierung des Hauptstadtflughafens von Bogotá und der Ausbau der Autobah in den südlichen Landesteilen zwischen  Popayán und Pasto.

Kolumbien ist die 32. größte Volkswirtschaft der Welt und die 4. in Lateinamerika mit einem BIP von 828 Milliarden USD im Jahr 2020 (IWF April 2020). Das Pro-Kopf-BIP Kolumbiens ist in den letzten 10 Jahren um etwa 25 % gewachsen. Unabhängigen Prognosen zufolge wird die Wirtschaft Kolumbiens in den kommenden Jahren schneller wachsen als die der meisten Länder Lateinamerikas. Dabei spielen der wachsende Dienstleistungssektor, Erdölexporte, steigender Konsum, eine expandierende Mittelschicht, die rasant voran getriebene Entwicklung eines innerstaatlichen Autobahnsystems und anderer wichtiger Infrastrukturprogramme sowie expandierende Exportaktivitäten wichtige Rollen. Die kolumbianische Wirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten eine stabile Leistung gezeigt, wobei die Inflations- und Arbeitslosenraten seit 2015 einen Abwärtstrend verzeichneten und innerhalb des Zielkorridors blieben. 

Quelle: Weltbank, Oxford Economics, 2020

Im 20. Jahrhundert beruhte die kolumbianische Wirtschaft überwiegend auf dem Export von Kaffee. Heute machen Landwirtschaft 7 %, Produktion 13 % und der Diensleistungssektor 70 % des BIP aus. Wichtigstes Exportgut ist Rohöl mit 40 %. Wichtigster Exportpartner Kolumbiens sind die USA.

Im Doing-Business-Report 2020 der Weltbank rangiert Kolumbien auf Platz 67 von 190 Volkswirtschaften und nach Chile und Mexiko auf Platz 3 in Lateinamerika. In den letzten Jahren hat Kolumbien die Gründung eines Unternehmens durch Vereinfachung und Beschleunigung der Verfahren erleichtert. Durch Digitalisierung der erforderlichen Import- und Exportdokumente hat Kolumbien den grenzüberschreitenden Handel beschleunigt.

#11 Kredit erhalten

#13 Schultz von Minderheitsinvestoren

Kolumbien hat eine offene Wirtschaft, die ein günstiges Investitionsklima für ausländische Investitionen bietet. Die kolumbianische Regierung fördert aktiv internationale Direktinvestitionen und legt für ausländische die gleichen Investitionsvorschriften fest wie für nationale Investoren. Das Land nimmt mit 11,0 Milliarden USD den 12. Platz unter den Entwicklungsländern bei der Aufnahme von FDI ein und mit 11,0 Milliarden USD weltweit den 25.

Im IMD World Competitiveness Ranking 2019 und im World Economic Forum Global Competitiveness Report 2019 rangiert Kolumbien auf Platz 52 beziehungsweise 57. In Lateinamerika belegte es in den Bereichen Markteffizienz, Managementpraktiken und Unternehmensregierung den 1. und in der Geschäftsdynamik den 2. Platz. Eine dynamische und wachsende internationale Investitionstätigkeit zeigt sich ungeachtet der Corona Pandemie auch in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens. Die Financial Times reiht Bogotá auf Platz 4 der Zukunftsregionen Lateinamerikas, direkt hinter São Paulo, Buenos Aires und Rio de Janeiro.

Kolumbien hat von den drei wichtigsten Kreditrating-Agenturen ein Investment-Grade-Rating erhalten, Standard & Poors (BBB-), FitchRatings (BBB-) and Moody’s (Baa2).  Die Corona Pandemie hat in 2020 auch in Kolumbien für eine graduelle Abstufung gesorgt.

Quellen: World Bank, Doing Business, Pro Colombia, Financial Times 2020

Als einziger globaler Partner der NATO in Lateinamerika und als Mitglied mehrerer globaler und regionaler Institutionen, darunter die Vereinten Nationen, die WTO und die OAS, ist Kolumbien ein regional bedeutender Akteur in weltpolitischen Angelegenheiten. Das Land hat 19 bilaterale Investitionsabkommen unterzeichnet. Es ist das lateinamerikanische Land mit den meisten «Freihandelszonen», die ihm Zugang zu hochentwickelten Märkten, eine Steigerung der Quantität und Vielfalt der Exporte, Technologietransfer und die Verbesserung der Qualität der Produktion ermöglichen. Diese Tatsache hat in den vergangenen zehn Jahren zur Steigerung der Attraktivität für internationale Investitionen beigetragen. Kolumbien hat über sein Netz von Handelsabkommen Zugang zu 60 Ländern und mehr als 1,5 Milliarden Verbrauchern.

Die Regierung hat sich verpflichtet, den Investoren Investitionsanreize und Stabilität zu bieten. Die Investitionslandschaft hat sich in den letzten 10 Jahren exponentiell verbessert und gilt heute als eines der Länder mit den besten Investitionserwartungen.

105 Freihandelszonen im Jahr 2018

19 Bilaterale Investitionsverträge

Kolumbien ist auch ein Mitgliedsland der Pazifischen Allianz und das 37. Mitglied der OECD, ein Zeichen wirtschaftlicher Stabilität, Transparenz und Regierungsdisziplin.

37th Mitglied

Kolumbien ist ein Markt mit einer starken Kaufkraft, gekennzeichnet durch eine wachsende und junge Bevölkerung, abnehmende Armut und eine wachsende Mittelschicht. Mit ca. 50 Millionen Einwohnern ist Kolumbien nach Brasilien und Mexiko das drittbevölkerungsreichste Land Lateinamerikas und die zweitgrößte spanischsprachige Bevölkerung weltweit. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung des Landes ist unter 28 Jahre alt. Kolumbien hat 12 Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern und 27 mit mehr als 250.000.

Kolumbiens Hauptstadt Bogotá ist eine schnell wachsende Metropole: während die Bevölkerung um die Jahrhundertwende 6,4 Millionen betrug, stieg diese Zahl bis heute auf 9 Millionen an. Es wird erwartet, dass sie bis 2035 weiter auf 11,4 Millionen Einwohner im Großraum wachsen wird.

Auch für junge Menschen ist Bogotá eine sehr attraktive Stadt. Die sechs größten Universitäten und insgesamt 80.000 Studenten befinden sich in Bogotá. Die renommiertesten Universitäten sind rund um das koloniale historische Zentrum in der Mitte der Innenstadt von Bogotá angesiedelt. Im Allgemeinen zeichnet sich das Land dadurch aus, dass es über eine qualitativ hochwertige Spitzenausbildung verfügt.

30.8%

Anteil der Bevölkerung aus der Mittelschicht

Quelle: ProColombia, Mittelschicht (DANE) und BIP (Weltbank)

Kolumbien ist das dritte Ziel für Immobilieninvestitionen in Lateinamerika und der Karibik (FDI-Märkte). Zwischen 2009 und 2019 wurden in Mittel- und Südamerika 305 Groß-Immobilien-Investitionsprojekte getätigt, in Kolumbien waren es 65. Fitch Connect schätzt, dass Kolumbien im Vergleich zu den wichtigsten Ländern der Region die höchsten Wachstumsraten im Bausektor aufweisen wird. Das Segment des Wohnungs- und Nichtwohnungsbaus in Kolumbien macht rund 50% des Wertes des Sektors aus. Erstens fördern staatlich geförderte Programme den Bau neuer Wohnungen für einkommensschwächere Kolumbianer. Gleichzeitig steigert das Wachstum der Mittelschicht die Nachfrage nach Wohnungen mit mittlerem Einkommen in allen Regionen des Landes.

Das dynamische Bevölkerungswachstum, das in Kolumbien stattfindet, spiegelt sich auf dem Immobilienmarkt wider, wo die Nachfrage nach Wohnraum in den letzten Jahren zugenommen hat. Insbesondere der Bedarf an Wohnraum für die Stadtbevölkerung ist gestiegen, was unter anderem auf das steigende BIP zurückzuführen ist.

Während der Markt für Gewerbeflächen bereits weitgehend gesättigt ist, löste die hohe Nachfrage im Wohnbereich den Start verschiedener Wohnprojekte im Zentrum aus. Neben der Fertigstellung des bisher höchsten Gebäudes, dem Torre Batacá BD mit 57 Stockwerken und einer Höhe von 240 m, entstehen in seiner unmittelbaren Nähe weitere Wohntürme. Bogotá wird grüner und lebenswerter und aufgrund der schwierigen Verkehrssituation sucht die Bevölkerung zunehmend nach Wohnen und Arbeiten in unmittelbarer Nähe zueinander. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, in und um das historische Zentrum herum einzigartige Wohneinheiten zu entwickeln, die auf die Veränderungen der Demographie und der Lebensgewohnheiten abzielen.

Quelle: ProColombia

Die Folgen des Coronavirus für die Wirtschaft des südamerikanischen Landes sind hingegen sehr deutlich. Kolumbiens Wirtschaft wird Schätzungen der IWF im Jahr 2020 um 7,8% schrumpfen: Kolumbien erlebt die erste Rezession seit mehr als 20 Jahren. Das Land hat seine Haushaltsdefizitgrenzen für 2020 und 2021 ausgesetzt und wie Deutschland Milliarden in Anleihen zur Abpufferung der wirtschaftlichen Schäden bereitgestellt.

Oxford Economics geht davon aus, dass sich das Haushaltsdefizit Kolumbiens im Jahr 2020 auf 5,7% des BIP ausweiten und das Leistungsbilanzdefizit auf 3,7% steigen wird, da die Steuereinnahmen sinken und die Importe aufgrund des starken Rückgangs der Inlandsnachfrage stark zurückgehen werden. Kurzfristig wird die Wirtschaft durch die Coronavirus-Krise schwer gestört werden, während das «Zwillings»-Außen- und Finanzdefizit durch den Einbruch der weltweiten Ölpreise in diesem Jahr noch verschärft wird. Nach einem fast sechsmonatigen Lock-down für Kolumbien, einschließlich eines Systems rotierender Sperren nach Ortschaften und Geschlecht («pico y cédula»), endete die Quarantäne Kolumbiens und Bogotás am 1. September.

Kolumbiens Staatform ist seit ihrer Gründung im 19. Jahrhundert eine präsidiale, repräsentative Demokratie, ähnlich der US-amerikanischen Demokratie. Das Internationale Institut für Managemententwicklung (IMD) stuft Kolumbien in Bezug auf die persönliche Sicherheit und den angemessenen Schutz des Privateigentums als das zweitsicherste lateinamerikanische Land ein.

In den 1990er Jahren war Kolumbien durch eine prekäre Integration in die Weltwirtschaft gekennzeichnet. Seit den 2000er Jahren ist eine starke Öffnungseiner Handelspolitik sowie eine Zunahme und eine Diversifikation ausländischer Investitionen sowie deren Schutz zu beobachten.

Bei allen bestehenden Herausforderungen in der Umsetzung hat die Unterzeichnung des Friedensabkommens mit den FARC im Jahr 2016 spürbar zur weiteren politischen Stabilität des Landes beigetragen.

Kolumbien profitiert von einer strategisch günstigen geographischen Lage mit Zugang zu Karibik und Pazifik, die es mit den verschiedenen Märkten in der Region und mit Südostasien verbindet. Es liegt in der Mitte von fünf Zeitzonen und ist innerhalb von 6 Flugstunden von Miami, New York, Mexiko-Stadt, Buenos Aires und Santiago de Chile erreichbar. Darüber hinaus verfügt Kolumbien über eine moderne Hafen- und Flughafeninfrastruktur, die den Handel erleichtert. Sie umfasst 11 Flughäfen, darunter den internationalen Flughafen El Dorado, acht Tiefwasserhäfen zum Pazifik und Atlantik und Zugang zu etwa 700 Häfen in aller Welt über 4.500 Seefracht-Exportrouten (ProColombia, 2020).

In den letzten Jahren hat die Regierung mehrere große Infrastrukturprogramme mit Schwerpunkten auf Straßen, Flughäfen, Eisenbah, Flüsse und Kanäle gestartet. Das jüngste war das Programm „4G“, das 2014 ins Leben gerufen wurde. Es stellt die größte Investitionsinitiative in der Geschichte des Landes dar und umfasst29 Projekte zum Bau oder zur Renovierung von 5.000 km Straßen, 775 Brücken und 41 Tunneln mit einem Kostenaufwand von rund 13 Mrd. USD (The Financial Times, 2020). Das Programm ist zu etwa 40 % fertig gestellt und wird voraussichtlich 2024 abgeschlossen sein. Über die Hälfte der Projekte wird aus dem Ausland finanziert, unter anderem von Gruppen wie der der spanischen Grupo Ortzi, der britischen John Laing Gruppe und der China Harbour Engineering Company.

Die kolumbianische Regierung entwirft derzeit das 5G-Programm, das Investitionsausgaben in Höhe von 5 Milliarden Dollar in Straßen-, Schienen- und Flussprojekten umfasst, darunter die Schiffbarmachung des Rio Magdalena, die Renovierung des das gesamte Land durchziehneden Canal del Dique, die Modernisierung des Hauptstadtflughafens von Bogotá und der Ausbau der Autobah in den südlichen Landesteilen zwischen  Popayán und Pasto.

Kolumbien ist die 32. größte Volkswirtschaft der Welt und die 4. in Lateinamerika mit einem BIP von 828 Milliarden USD im Jahr 2020 (IWF April 2020). Das Pro-Kopf-BIP Kolumbiens ist in den letzten 10 Jahren um etwa 25 % gewachsen. Unabhängigen Prognosen zufolge wird die Wirtschaft Kolumbiens in den kommenden Jahren schneller wachsen als die der meisten Länder Lateinamerikas. Dabei spielen der wachsende Dienstleistungssektor, Erdölexporte, steigender Konsum, eine expandierende Mittelschicht, die rasant voran getriebene Entwicklung eines innerstaatlichen Autobahnsystems und anderer wichtiger Infrastrukturprogramme sowie expandierende Exportaktivitäten wichtige Rollen. Die kolumbianische Wirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten eine stabile Leistung gezeigt, wobei die Inflations- und Arbeitslosenraten seit 2015 einen Abwärtstrend verzeichneten und innerhalb des Zielkorridors blieben. 

Quelle: Weltbank, Oxford Economics, 2020

Im 20. Jahrhundert beruhte die kolumbianische Wirtschaft überwiegend auf dem Export von Kaffee. Heute machen Landwirtschaft 7 %, Produktion 13 % und der Diensleistungssektor 70 % des BIP aus. Wichtigstes Exportgut ist Rohöl mit 40 %. Wichtigster Exportpartner Kolumbiens sind die USA.

Im Doing-Business-Report 2020 der Weltbank rangiert Kolumbien auf Platz 67 von 190 Volkswirtschaften und nach Chile und Mexiko auf Platz 3 in Lateinamerika. In den letzten Jahren hat Kolumbien die Gründung eines Unternehmens durch Vereinfachung und Beschleunigung der Verfahren erleichtert. Durch Digitalisierung der erforderlichen Import- und Exportdokumente hat Kolumbien den grenzüberschreitenden Handel beschleunigt.

#11 Kredit Erhalten Credit

#13 Schultz von Minderheitsinvestoren

Kolumbien hat eine offene Wirtschaft, die ein günstiges Investitionsklima für ausländische Investitionen bietet. Die kolumbianische Regierung fördert aktiv internationale Direktinvestitionen und legt für ausländische die gleichen Investitionsvorschriften fest wie für nationale Investoren. Das Land nimmt mit 11,0 Milliarden USD den 12. Platz unter den Entwicklungsländern bei der Aufnahme von FDI ein und mit 11,0 Milliarden USD weltweit den 25.

Im IMD World Competitiveness Ranking 2019 und im World Economic Forum Global Competitiveness Report 2019 rangiert Kolumbien auf Platz 52 beziehungsweise 57. In Lateinamerika belegte es in den Bereichen Markteffizienz, Managementpraktiken und Unternehmensregierung den 1. und in der Geschäftsdynamik den 2. Platz. Eine dynamische und wachsende internationale Investitionstätigkeit zeigt sich ungeachtet der Corona Pandemie auch in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens. Die Financial Times reiht Bogotá auf Platz 4 der Zukunftsregionen Lateinamerikas, direkt hinter São Paulo, Buenos Aires und Rio de Janeiro.

Kolumbien hat von den drei wichtigsten Kreditrating-Agenturen ein Investment-Grade-Rating erhalten, Standard & Poors (BBB-), FitchRatings (BBB-) and Moody’s (Baa2).  Die Corona Pandemie hat in 2020 auch in Kolumbien für eine graduelle Abstufung gesorgt.

Quellen: World Bank, Doing Business, Pro Colombia, Financial Times 2020

Als einziger globaler Partner der NATO in Lateinamerika und als Mitglied mehrerer globaler und regionaler Institutionen, darunter die Vereinten Nationen, die WTO und die OAS, ist Kolumbien ein regional bedeutender Akteur in weltpolitischen Angelegenheiten. Das Land hat 19 bilaterale Investitionsabkommen unterzeichnet. Es ist das lateinamerikanische Land mit den meisten «Freihandelszonen», die ihm Zugang zu hochentwickelten Märkten, eine Steigerung der Quantität und Vielfalt der Exporte, Technologietransfer und die Verbesserung der Qualität der Produktion ermöglichen. Diese Tatsache hat in den vergangenen zehn Jahren zur Steigerung der Attraktivität für internationale Investitionen beigetragen. Kolumbien hat über sein Netz von Handelsabkommen Zugang zu 60 Ländern und mehr als 1,5 Milliarden Verbrauchern.

Die Regierung hat sich verpflichtet, den Investoren Investitionsanreize und Stabilität zu bieten. Die Investitionslandschaft hat sich in den letzten 10 Jahren exponentiell verbessert und gilt heute als eines der Länder mit den besten Investitionserwartungen.

105 Freihandelszonen im Jahr 2018

19 Bilaterale Investitionsverträge

Kolumbien ist auch ein Mitgliedsland der Pazifischen Allianz und das 37. Mitglied der OECD, ein Zeichen wirtschaftlicher Stabilität, Transparenz und Regierungsdisziplin.

37th Mitglied

Kolumbien ist ein Markt mit einer starken Kaufkraft, gekennzeichnet durch eine wachsende und junge Bevölkerung, abnehmende Armut und eine wachsende Mittelschicht. Mit ca. 50 Millionen Einwohnern ist Kolumbien nach Brasilien und Mexiko das drittbevölkerungsreichste Land Lateinamerikas und die zweitgrößte spanischsprachige Bevölkerung weltweit. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung des Landes ist unter 28 Jahre alt. Kolumbien hat 12 Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern und 27 mit mehr als 250.000.

Kolumbiens Hauptstadt Bogotá ist eine schnell wachsende Metropole: während die Bevölkerung um die Jahrhundertwende 6,4 Millionen betrug, stieg diese Zahl bis heute auf 9 Millionen an. Es wird erwartet, dass sie bis 2035 weiter auf 11,4 Millionen Einwohner im Großraum wachsen wird.

Auch für junge Menschen ist Bogotá eine sehr attraktive Stadt. Die sechs größten Universitäten und insgesamt 80.000 Studenten befinden sich in Bogotá. Die renommiertesten Universitäten sind rund um das koloniale historische Zentrum in der Mitte der Innenstadt von Bogotá angesiedelt. Im Allgemeinen zeichnet sich das Land dadurch aus, dass es über eine qualitativ hochwertige Spitzenausbildung verfügt.

30.8%

Anteil der Bevölkerung aus der Mittelschicht

Kolumbien ist das dritte Ziel für Immobilieninvestitionen in Lateinamerika und der Karibik (FDI-Märkte). Zwischen 2009 und 2019 wurden in Mittel- und Südamerika 305 Groß-Immobilien-Investitionsprojekte getätigt, in Kolumbien waren es 65. Fitch Connect schätzt, dass Kolumbien im Vergleich zu den wichtigsten Ländern der Region die höchsten Wachstumsraten im Bausektor aufweisen wird. Das Segment des Wohnungs- und Nichtwohnungsbaus in Kolumbien macht rund 50% des Wertes des Sektors aus. Erstens fördern staatlich geförderte Programme den Bau neuer Wohnungen für einkommensschwächere Kolumbianer. Gleichzeitig steigert das Wachstum der Mittelschicht die Nachfrage nach Wohnungen mit mittlerem Einkommen in allen Regionen des Landes.

Das dynamische Bevölkerungswachstum, das in Kolumbien stattfindet, spiegelt sich auf dem Immobilienmarkt wider, wo die Nachfrage nach Wohnraum in den letzten Jahren zugenommen hat. Insbesondere der Bedarf an Wohnraum für die Stadtbevölkerung ist gestiegen, was unter anderem auf das steigende BIP zurückzuführen ist.

Während der Markt für Gewerbeflächen bereits weitgehend gesättigt ist, löste die hohe Nachfrage im Wohnbereich den Start verschiedener Wohnprojekte im Zentrum aus. Neben der Fertigstellung des bisher höchsten Gebäudes, dem Torre Batacá BD mit 57 Stockwerken und einer Höhe von 240 m, entstehen in seiner unmittelbaren Nähe weitere Wohntürme. Bogotá wird grüner und lebenswerter und aufgrund der schwierigen Verkehrssituation sucht die Bevölkerung zunehmend nach Wohnen und Arbeiten in unmittelbarer Nähe zueinander. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, in und um das historische Zentrum herum einzigartige Wohneinheiten zu entwickeln, die auf die Veränderungen der Demographie und der Lebensgewohnheiten abzielen.

Die Folgen des Coronavirus für die Wirtschaft des südamerikanischen Landes sind hingegen sehr deutlich. Kolumbiens Wirtschaft wird Schätzungen der IWF im Jahr 2020 um 7,8% schrumpfen: Kolumbien erlebt die erste Rezession seit mehr als 20 Jahren. Das Land hat seine Haushaltsdefizitgrenzen für 2020 und 2021 ausgesetzt und wie Deutschland Milliarden in Anleihen zur Abpufferung der wirtschaftlichen Schäden bereitgestellt.

Oxford Economics geht davon aus, dass sich das Haushaltsdefizit Kolumbiens im Jahr 2020 auf 5,7% des BIP ausweiten und das Leistungsbilanzdefizit auf 3,7% steigen wird, da die Steuereinnahmen sinken und die Importe aufgrund des starken Rückgangs der Inlandsnachfrage stark zurückgehen werden. Kurzfristig wird die Wirtschaft durch die Coronavirus-Krise schwer gestört werden, während das «Zwillings»-Außen- und Finanzdefizit durch den Einbruch der weltweiten Ölpreise in diesem Jahr noch verschärft wird. Nach einem fast sechsmonatigen Lock-down für Kolumbien, einschließlich eines Systems rotierender Sperren nach Ortschaften und Geschlecht («pico y cédula»), endete die Quarantäne Kolumbiens und Bogotás am 1. September.

WERTVERSPRECHEN

Investieren in Kolumbien – eine große Chance im richtigen Moment

Wir bewegen uns in zwei sehr Nachfrage stabilen und zukunftsträchtigen Märkten mit wachsender globaler Bedeutung: Immobilien und Agroforstwirtschaft. Hier werden die bisher ungesättigten Anlagemöglichkeiten für deutsche Investoren lebendig:

    • zum richtigen Zeitpunkt und auf einem noch immer deregulierten Markt in einer Metropole zu kaufen.
    • sich wirtschaftlich zu entwickeln.
    • um langfristig eine Wertsteigerung zu erzielen oder an eine wohlhabende Mittelschicht zu guten Preisen zu vermieten.

faire Investitionen mit hohen Renditen, langfristig und in fantastischen Lagen.

Bogotás Zentrum als Zukunftsmarkt: Wertsteigerung der Grundstücke; valide Schätzung: Verdoppelung binnen 10 Jahren.

Nicht regulierter Markt: Gute Verhandlungschancen, Preise nicht nach festen Standards der unterschiedlichen Stadtgebiete festgelegt, sondern z.B. an persönlichen Motiven des Verkäufers.

Fremdkapitalmarktsituation: Kaufkraft für viele Kolumbianer eingeschränkt, da Fremdkapitalzinsen bei 16 % p.a. liegen plus einer Tilgung von 2 – 3 % p.a. Daraus ergibt sich ein Vorteil für europäische Investoren.

Hohe Renditen: Verhältnis von Einkaufspreis pro vermietbare Fläche m² (ca. 420-660 USD/m²) und Mietpreis pro m² (ca. 9-14 USD/m²) sehr vorteilhaft.

Geringe Baukosten: ca. 950-1200 USD/m² bei hochwertigem Bauen

Verbesserte Währungssituation für Investoren aus Euro-Staaten: Kolumbianischer Peso innerhalb der letzten drei Jahre um mehr als 30 % gefallen (von COP 3,050 to COP 3,650 per USD).

Erhebliche Preisunterschiede innerhalb Bogotás: Im Norden der Stadt ca. 8-10.000 USD /m² Kaufpreis, im Zentrum, unserer Region, z.Zt. ca. 2,400 USD / m².

Baurisiken (z.B. Baustopp, Bauschäden): Investoren zahlen in einen Trust ein, über den die Bauentwicklung erfolgt. Nach Fertigstellung gehen die Eigentümerverhältnisse über an die Investoren. Gutes Umsetzungsteam.

Rechtliche Risiken: Unser Team aus Anwälten vor Ort prüft die Eigentums-verhältnisse und Voreigentümer der Immobilie. Enteignungen gehören der Vergangenheit an und kamen vorwiegend in den ländlichen Regionen vor.

Nicht-Vermietung: In den nächsten zehn Jahren ist von einer steigenden Nachfrage für Neubauwohnungen im Zentrum und einer Angleichung an den Markt im Norden der Stadt auszugehen.

Währungsrisiko: Die Mieteinnahmen oder Verkaufserlöse in kolumbianischen Pesos werden auf einem Konto in Kolumbien gebündelt und zu einem günstigen Zeitpunkt in Euro eingetauscht. Absicherung sowohl in geographischer Hinsicht als auch in Bezug auf die Währung.

Steuerrisiko: Klar geregeltes Steuersystem, Regierung ist um ausländische Direktinvestitionen bemüht, daher ist mit einer Verschlechterung der Versteuerung aktuell nicht zu rechnen.

KNOWLEDGE PORTAL COLOMBIA

In the temperate zones, coffee is one of the main crops and also Colombia´s most important agricultural export commodity. Besides that, citrus and other fruits, tomatoes, corn, beans, yucca and other crops are grown there. In the hot regions, cotton, bananas, rice, sugarcane, cocoa and tobacco are harvested. In the colder zones, potatoes, wheat, and barely, vegetables, fruits and flowers make up the principal agricultural products.

This typical meal from Colombia is a thick chicken soup with different kinds of potato and corncobs which usually is topped off with fresh cream and capers and served with avocado and a small portion of rice. The base taste of Ajiaco is provided by the herb “guasca”, the “gallant soldier”.

Bogotá is Colombia´s biggest city and also its capital. Bogotá occupies the 27th place of the 64 fastest growing metropolises with more than 6 million inhabitants. The city is the traffic hub as well as the economic and cultural center of the country with internationally renowned universities, museums and historical monuments.

Colombia has a population of 48.2 million (2015) of which approximately 70% live in the metropolitan areas and cities of the Andes region and on the Caribbean coast. The low plains in the east are almost uninhabited. Today, approximately 200.000 inhabitants still belong to indigenous tribes. They live on the peninsula Guajira, in the drainage areas of the Orinoco and in the Andes high-valleys. About 20% of the population are white, 50% are Mestizos and about 30% are Afro-descendants.

The most important port city of the country was appointed as UNESCO world heritage in 1994. Many of the buildings from the colonial age are still preserved and especially the historic center displays the city´s Caribbean flair and joie de vivre with its colorful houses so that Cartagena belongs to Latin America´s most beautiful colonial towns. The headland “Bocagrande”, located right next to the historic town, stands in stark contrast. This very modern part of town consists of fancy hotel complexes and its skyline could be seen as the little sister of that in Miami.

(see also Marañón) Since the 1960s, Colombia is conducting research in the technical and agro-industrial development of the cashew´s value chain. In Colombia the cashew is known as “Marañón”. In the year 1988 the Colombian agricultural research institute Corpoica imported different cashew kinds from the main cashew producer Brazil to conduct a qualitative selection for the local climate conditions. In 1994 ten outstanding species were selected and joined with the Colombian mother plant and grafting process. In 2008 another three species were selected that convinced through high harvest yields and a good export quality. Since then the seedling are reproduced in Corpoica´s tree nurseries and under specialist supervision. In the year 2015 the project “MAS Marañón Vichada” was founded by Corpoica, the renowned university Los Andes and Vichada´s government. In the context of this project, experts from the cashew sector teach about topics like the cultivation of the plantation, the processing of cashews and the marketing to important players by doing practice-oriented workshops. The goals of this project are, to establish the cashew value chain in Colombia, save resources by dividing work processes and thus promote the cashew market all together.

Most of Colombia´s areas it are very humid, in the hot coast regions on the Pacific Ocean there is about 500 centimeters of rain per year. The Caribbean is a little bit dryer. In the Andes there are three climate zones, the tierra caliente (hot lowland), the tierra templada (temperate highlands) and the tierra fría (cold highlands). A special characteristic of the lastly mentioned zone is the spring climate all around the year.

1539: Founding of the city “Santa Fé de Bogotá”

1550: The government of the Viceroyalty of Spain “New Granada” is constituted

1739: New Granada (with Bogotá as capital) is compromised of the present countries Colombia, Venezuela, Ecuador and Panama.

1801: Alexander von Humboldt reaches Colombia in his research trip in South America (1799 – 1804)

1810: Begin of the independence fights

1819: Simón Bolivar declares the Republic of Colombia and establishes Colombia´s independence

1919: German and Colombian pilots found SCADTA (today: Avianca)

1948: Jorge Gaitán, presidential candidate of the Liberals is assassinated; begin of the country-wide popular uprising “El Bogotazo”; peasants create guerilla groups; wave of violence until 1953

1958: Liberals and Conservatives agree on division of power: a strict 2-party-system, the “Frente Nacional”

1964-68: Founding of the guerilla groups: FARC, ELN and EPL; Trigger is also the Bishop´s Conference in Medellin: Theology of Liberation

1985: Nationalist guerilla group M-19, seize Palace of Justice; during recapture try of the police half of the judges of the supreme court are killed

1989-90: Government establishes peace agreement with M-19 and EPL; AUC kill Luis Carlos Galán, presidential candidate of the Liberals

1993: Worldwide known drug lord Pablo Escobar is killed

2002-10: President Álvaro Uribe fights guerillas with help from the US; Demobilization of paramilitaries results in amnesty for many of them ´

2010: Supreme court prohibits Uribe another candidature, Juan Manuel Santos is elected as new president

2016:

August 29th: After four years of negotiations the peace agreement is established between the government and FARC

October 2nd: Referendum about peace agreement: “no” wins narrowly, voter participation: 37%

October 6th: Juan Manuel Santos receives the Nobel Peace Prize End of November: Revised peace agreement is ratified by the Colombian senate and the house of representatives and instantly comes into effect

Colombia is rich in ecological treasure like almost no other country on this planet. 10% of the known flora and fauna of the world are located on only 0.8% of the from the sea not covered area. For the conservation of these biotopes which represent important resources for the entire world, there were natural parks established that are especially protected and administered by the ministry of environment.

Colombia is the fourth-biggest economy in South America and has access to the international markets. Classified as emerging country and as country of medium to higher income, it is applying for the integration/admittance/accession to the OECD. The admittance etc is expected to take place in during the year of 2017.

The FARC, F.A.R.C-E.P. (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Ejército del Pueblo – Revolutionary Armed Forces of Colombia – People´s Army), is a Colombian guerilla movement that since 1964 led an armed conflict against the Colombian state, its representatives, the Colombian Army as well as against rightwing paramilitary groups and drug cartels. Between 2002 and 2008 the Colombian guerilla movement was systematically weakened by the military. The current government under president Juan Manuel Santos was able to successfully end the peace talks, lasting form October 2012 until November 2016, with a peace agreement. Consequently, the FARC will participate as political party in the politics of the country.

For a long time, there has been a cooperative and increasingly close relationship between Colombia and Germany. Germany is the trade partner for Colombia in the EU and the bilateral trade exchange has shown a clear increase in the last years. In addition, numerous large German companies are present in Colombia and some of them also have their own production sites there. In the context of the cooperation for development, both nations agreed on the aspect of “sustainable development” as the new main focus in November 2012. Further focuses include “peace development”, “crisis prevention” and “protection of resources and the environment”. Moreover, approximately 1900 Colombian students study at German universities and in the cities of Baranquilla, Bogotá, Cali and Medellin there are German schools that are certified as schools of excellence and have an outstanding reputation, which all proves that also the academic relationship between the two countries is very close.

Colombia´s indigenous population accounts for 3.4% of the total population which corresponds to about 1.6 million. The population of the department of Vichada, where the agriculture and forestry project form the Colombia Companions is located, is composed of 39.6% of indigenous people. The indigenous groups try to maintain their traditions and own languages which like in other parts of the world is very difficult.

Colombia´s second largest city, Medellin, was elected by the Urban Land Institute (ULI) as the most innovative city of the world in the year 2012. Medellin was able to dominate the world cities New York and Tel Aviv. The Institute referred to the drastic decrease of the murder rate from 6500 cases in 1991 to 778 cases in 2005 which therefore is far below the average of Latin American major cities. Furthermore, the libraries, galleries and the infrastructure were highlighted. Medellin has an elevated metro that connects the city and the surroundings as the only city in Colombia. It also has two cable car lines that connect the poor districts on the mountain sides with the inner city.

There is a positive investment climate with increasing foreign investment and a growing tourism sector. This is especially attributed to the continuous improvement of the security conditions and the stabilizing economic frameworks: a rising Gross Domestic Product, decreasing poverty and a low unemployment rate. In addition, the ambitious reforms in the business regulation helped the country to become one of Latin America´s most demanded investment countries: rank 53 (of 190) on the list of “Ease of Doing Business” by the World Bank, the third highest rank in the region Latin America & Caribbean and first rank (of 32) in the category “Protection of small investors”.

The Pontifica Universidad Javeriana was founded in 1623 and thus is one of the oldest universities of the country. The university is located in Bogotá with a prominent neighbor: The Universidad de los Andes is only a couple hundred meters away in Bogotá´s old town and is one of Latin America´s most renowned and prestigious universities.

Whoever travels along Colombia´s coasts should definitely stop at one of the numerous usually mobile juice trolleys. Colombia´s agriculture offers a wide variety of fresh and exotic fruits such as pineapple, tree tomato, lulo, passion fruit among others. The juices are prepared however desired with milk or water, with sugar or without and served at a low price.

Colombia is considered a bridge to Central America due to its strategically optimal location. As the most northern country of South America Colombia is the only country in South America that has access to both the Pacific as well as to the Atlantic Ocean. An important location factor which facilitates the trade with the main trading partners USA and China and makes the country to a hub of the region.

(see also: Cashew) Marañón is the Spanish translation for Cashew. The nuts are gaining increasing popularity in Colombia. Despite the fact that the cashew tree which comes from the Amazonian region is a native tree, there still only exist few conventional plantations in Colombia. The required cashews are mostly imported from Brazil and the USA. The local cultivation and the processing of cashews are supported by the project “MAS Marañón” which is among others supported by the Colombian government and is supposed to help replace the imported products.

Gabriel José García Márquez (* March 6th 1927 in Aracataca, Colombia; † April 17th 2014 in Mexico-City, Mexico) was a Colombian writer, journalist and Literature Nobel Prize Winner. García Márquez made popular the style of magical realism which integrates magical elements into realistic situations. Many of his works had the topics of individual isolation as well as Latin America´s isolation.

President Juan Manuel Santos received the Nobel Peace Prize of 2016 for his efforts of ending the 50- year guerilla war. With the award Oslo´s committee added that the recognition also belongs to numerous victims of war and the Colombian people who did not give up the hope for peace.

One of the five geographical regions in Colombia is the Orinoquia (also named Llanos Orientales) which is located on the foot of the Andes in the East of the country and extends until the border river Orinoco. The Orinoquia is one of the last original regions on the planet as 76% of its area is covered with natural and semi-natural Ecosystems. The region has one of the most extensive biodiversity of freshwater fish and birds in the world. 32.4% of the entire water occurrence in the country are found in the Orinoquia. The department of Vichada, in which the agriculture and forestry project is located, is part of this region.

In April 2011, Colombia, Chile, Peru, and Mexico signed the Pacific Alliance (span. “Alianza del Pacífico). The members pursue the goals of a customs union, freedom of travel and visa as well as a joint stock exchange. In addition, they act like a community of interest with a stronger negotiating position towards the USA, Europe and especially Asia.

After four years of negotiations between the Colombian Government and the FARC, the nation voted against the peace agreement only with a narrow majority in a referendum on October 2nd 2016. The representatives of the “si”-camp around president Santos directly started talks with the “no”-camp of ex-president Uribe to discuss the reasons for the failure. After renewed negotiations and the revision of the agreement, the Colombian senate and the house of representatives approved the deal in November 2016. The contract includes the agricultural reform, the political participation, the end of the conflict, the drug trade, victims and legal immunity and the implementation of the contract´s contents. In addition, peace negotiations with the ELN (Ejército de Liberación Nacional), the second guerilla group in Colombia, are currently underway.

Besides Gabriel José García Márquez (see Márquez), the singers Shakira and Juanes, the soccer player Carlos Valderrama, the once richest man of the world and drug lord Pablo Escobar and the sculptor and artist Fernando Botero belong to Colombia´s famous faces/names.

The majority of the Colombian population is catholic. Colombians are very religious – at all times during the day you can see people praying, almost all churches have daily mass, you can see bus drivers make the sign of the cross before going into sharp turns or when passing churches. Other religions in Colombia include Protestantism, Judaism, Islam and the Rastafarian belief.

The security situation has improved massively since 2002. The situation in most of the metropolises in Colombia (especially in Bogotá) is comparable to the situation of other Latin American cities.

Tamales are a culinary specialty consisting of a mixture of corn puree often with meat, rice and vegetables which are wrapped in Banana leaves and then cooked.

The Colombian Congress declared Tejo as national sport in June 2000. It is a sociable game where to teams compete against each other. The modern version of the indigenous game called Turmequé, has been played for more than 500 years, predominantly in the Departments of Cundinamarca and Boyacá. The goal is to throw a metal disc into a board covered with clay and hitting one of the four gunpowder pockets, thus causing a small explosion and a loud sound.

Colombia´s most important export goods include coal and crude oil. Colombia is main supplier of high grade emeralds. Platinum, gold and silver also play a role. Further important export goods include coffee, cut flowers, tobacco, as well as food products such as bananas, rice, corn, sugarcane and cocoa beans. Significant industry sectors include textile manufacturing, metal processing and the chemical and petrochemical sector. The most substantial import goods are motor vehicles, equipment for the telecommunication, chemical products and precursors, metal and steel goods, paper and cardboard, polyethylene and agricultural products. The most significant trade partner is the US that acquire about 40% of the Colombian goods. Second most important trade partner are the states of the Andean Community (Bolivia, Ecuador, Peru), followed by the European Union. The trade with the People´s Republic of China is gaining importance.

Colombia is home to eight sites, which were recognized as world heritage by the UNESCO

  1. Harbor, fortification and monuments of the city of Cartagena de Indias (1984)
  2. National Park Los Katíos (1994)
  3. Historical center of Santa Cruz de Mompox (1995)
  4. Archaeological park of Tierradentro (1995)
  5. Archäologischer Park von San Agustín (1995)
  6. Islands and nature reserve Malpelo (2006)
  7. “Coffee Triangle” – Growing regions in the western and central cordilleras (2011)
  8. Qhapaq Ñan – The Incas road-system in the Andes (2014)

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